Unternehmensnachfolge - WIRTSCHAFTSWUNDER

UNTERNEHMENSNACHFOLGE: Ihr Lebenswerk in guten Händen

Der deutsche Mittelstand steht vor einem historischen Umbruch. Bis zum Jahr 2029 müssen rund 545.000 Unternehmen eine Nachfolgeregelung finden. Gleichzeitig wird die Suche nach geeigneten Nachfolgern anspruchsvoller, denn demografische Veränderungen und eine strukturelle Gründerlücke führen zu einem deutlichen Ungleichgewicht am Markt. Auf jeden übernahmebereiten Gründer kommen heute statistisch sechs bis sieben übergabereife Unternehmen.


Eine erfolgreiche Übergabe ist kein punktuelles Ereignis. Sie ist ein strategischer Prozess. Idealerweise sollte dieser drei bis fünf Jahre vor dem geplanten Ausscheiden beginnen. Wir begleiten Sie bei diesem entscheidenden Schritt von der ersten Bewertung bis zur Vertragsunterzeichnung.



Welche Wege führen zum Ziel? Ihre Möglichkeiten der Unternehmensnachfolge


Es gibt nicht die eine richtige Lösung für die Nachfolge. Es gibt nur den Weg, der zu Ihrer individuellen Situation, Ihrer Familie und Ihrem Unternehmen passt. Basierend auf bewährten Strukturen unterscheiden wir drei Hauptwege.


1. Familieninterne Nachfolge

Dies ist mit rund 55 Prozent immer noch die häufigste Wunschlösung im Mittelstand. Hier bleiben Führung und Eigentum im engen Kreis.

  • Anteilsübertragung in der Familie: Dies ist der klassische Weg. Die Übergabe an Kinder oder nahe Verwandte erfolgt durch Schenkung, Erbe oder Verkauf. Oft wird dies mit Versorgungsleistungen für die abgebende Generation kombiniert.
  • Stiftungslösung: Eine Familienstiftung kann das Unternehmen langfristig sichern und eine Zersplitterung der Anteile durch Erbgänge verhindern. Das Management wird hierbei häufig durch Fremdgeschäftsführer besetzt, während die Familie im Stiftungsrat kontrolliert.


2. Unternehmensinterne Nachfolge

Wenn in der Familie keine Nachfolge möglich ist, bietet sich der Blick in das eigene Unternehmen an. Diese Variante sichert Kontinuität, da Kultur und Prozesse bereits bekannt sind.

  • MBO (Management-Buy-Out): Beim MBO erfolgt der Verkauf an leistungsfähige Führungskräfte aus dem eigenen Haus. Diese Option gewinnt an Bedeutung, da sie Vertrauen und Kontinuität verbindet. Etwa 28 Prozent der Nachfolgeplanungen ziehen diese Option in Betracht.
  • OBO (Owner-Buy-Out / Mitgesellschafter): Hierbei übernehmen bereits bestehende Mitgesellschafter die Anteile der ausscheidenden Inhaber. Dies ist oft ein reibungsloser Weg, da die Partner das Geschäft bereits gemeinsam führen und die Risiken kennen.


3. Unternehmensexterne Nachfolge

Angesichts fehlender familieninterner Nachfolger erwägen inzwischen 42 Prozent der Inhaber einen externen Verkauf.

  • MBI (Management-Buy-In): Eine externe Führungskraft kauft sich in das Unternehmen ein. Dies bringt oft frischen Wind und neue Impulse. Der Erfolg hängt hier stark von der kulturellen Passung zwischen dem neuen Inhaber und der bestehenden Belegschaft ab.
  • Verkauf an strategische Partner oder Finanzinvestoren: Das Unternehmen wird an Wettbewerber, Kunden oder Beteiligungsgesellschaften veräußert. Besonders in Branchen mit hohem Konsolidierungsdruck kann dies die wirtschaftlich attraktivste Option sein, um das Lebenswerk in größere Strukturen zu integrieren.


Eine Unternehmensnachfolge scheitert selten an wirtschaftlichen Daten. Oft sind emotionale Hürden oder eine mangelnde Vorbereitung die Ursache. Wir strukturieren den Prozess für Sie in klaren Phasen.


Warten Sie nicht, bis der Druck von außen kommt. Eine frühzeitige Planung sichert nicht nur Ihr Vermögen für den Ruhestand. Sie sichert auch Ihr Lebenswerk und die Arbeitsplätze Ihrer Mitarbeiter.

Vereinbaren Sie ein unverbindliches und kostenloses Erstgespräch (20 min. per Telefon oder Videokonferenz):

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